Welch BeHeisterung

Schade, das dieses Jahr musiktechnisch so gut wie gelaufen ist, aber das gestrige Musikereignis im Wanne-Eickeler JZ Heisterkamp wird schwer zu toppen sein, jenes vielleicht ausgenommen.
Da haben sich die Veranstalter ein feines Paket an musikalischen Hochgenüssen zusammengeschnürt, das von Anfang bis Ende (inklusive Location) passte.
Es begann mit dem Sound aus Gotham City, der der geneigten Zuhörerschaft direkt die Ohren freispülte, und dieses angenehme Gefühl sollte den ganzen Abend über anhalten. Mit ihrem von feinen Spritzern Punk und Metal beeinflußten Hardcore hatten Winston & George auf jeden Fall kein Problem, vom ersten Song an klar zu stellen, worum es an diesem Abend gehen sollte: Party bis die Hütte einstürzt, ohne den nötigen Ernst zu vergessen – mit allem was dazu gehört, Konfettiregen und Circle Pits ohne Ende! Hoffentlich gibt es bald einen neuen Tonträger von den Herrschaften.
Nach der ersten Umbaupause folgte dann das Drei Tenöre-Tag Team aus Paderborn, das einen direkt an den guten alten Sgt. D denken liess. Richtig schöner NYHC mit gleich drei Sängern, die wahrscheinlich ihre Promotion summa cum laude in Wattenscheid abgeschlossen haben, wobei die Gastprofessoren aus dem Bonner Raum nicht fehlten. Auf jeden Fall wussten die sieben Herren aus der ostwestfälischen Provinz, wie man sein Publikum von Anfang bis Ende bei Laune hält, ohne auch nur einen Moment zu langweilen. Die Songs genau in der richtigen Länge gehalten, keine unnötigen Solis und einfach nur auf die Fresse. Weiter so!
Danach war es dann an der zur Glück nicht nackten sondern dem Anlass entsprechend gekleideten Armee, die Stimmung auf dem hohen Level zu halten. Und das sollte ihnen auch gelingen, trotz der zwischenzeitlich unerklärlichen Leerung des Saals, was sich aber während des Auftritts aber ziemlich zügig wieder ins Gegenteil verwandelte. Nach einem kurzen Magnum-Intro folgte dann Smasher nach dem anderen der inzwischen größenteils auf deutsch singenden Essener. Jedenfalls ist es kein Fehler, das man textlich auf deutsch umgestellt hat, denn die Band hat genug zu sagen.
Zum Schluss gab es dann Paderborn, Teil 2: Woof waren am Start! …und das Monster bellte sich seinen Weg ohne Umwege durch sein Set, trotz kurzzeitiger technischer Probleme am Anfang, die aber schnellstens behoben wurden. Es krachte von Anfang bis Ende und der Konfettiregen machte nochmal richtig seine Runde durch den Saal, das es sicherlich eine Freude für die Veranstalter und Techniker war, die ganzen Schnipsel hinterher wieder wegzuräumen.

Der Abend war auf jeden Fall gelungen und sollte sich schnellstens noch mal so wiederholen.

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