…hatten Steakknife zwar gestern abend nicht im Programm gehabt, aber trotzdem war der Gig der fünf Jungs um Lee Hollis einfach grossartig.
Aber den Anfang durfen Guitarshop Asshole aus Recklinghausen machen, die aber mit ihrem Grungesound nicht gerade die Anwesenden von den Hockern rissen. Es fehlte der Band einfach eine zweite Person, die den Gesang unterstützt. Auf jeden Fall war der Sound sehr Nirvana-like, so das es kein Wunder war, das als Zugabe noch deren “Territorial pissings” zum Besten gegeben wurde. Ergo: Not my cup of tea!
Aber nach einer kurzen Umbaupause hiess es dann endlich “Hell yeah”, denn es wurde das Beste aus sechszehn Jahren Steakknife geboten, bis auf einige Sachen, die in den letzten Jahren leider nicht mehr geprobt wurde, wie z.B. I got Bill Gates money (lt. Nachfrage bei Lee hat er sie immer noch nicht!)
Desweiteren wurden auch noch Songs vom neuen Album “Parallel universe of the dead” dargeboten, das wieder ein typisches Steakknife-Album geworden ist, siehe & höre den Titelsong:
Und wo andere Bands, wo die meisten Mitglieder die 40 schon seit längerem überschritten haben, nach gut 20 Minuten das Tempo rausnehmen, da ist bei bei Steakknife gar nicht dran zu denken. Aber leider hiess es nach gut 70 Minuten Abschied nehmen von der Band, welches sie aber nicht mit einer klaren Botschaft abschlossen:
Mit einem Wort: Grossartig!
…und in anderthalb Monaten folgen dann die Spermbirds!